Setze dir feste Schwellen: Fließtext mindestens 7:1, UI‑Text mindestens 4.5:1, ikonische Flächen nach Kontext. Prüfe dunkle auf helle Hintergründe und umgekehrt. Wenn der Akzent im Button zu schwach ist, erhöhe zuerst Helligkeitsdifferenzen, nicht Sättigung. Dokumentiere Ergebnisse direkt in der Palette, damit niemand mehr raten muss, welche Kombinationen sicher einsetzbar sind.
Teste deine Palette gegen Deuteranopie, Protanopie und Tritanopie. Wenn Unterscheidungen verschwimmen, ändere nicht zwingend den Farbton, sondern variiere Helligkeit, Musterung oder begleitende Icons. Aktionszustände sollten sich auch ohne Farbe erschließen. Diese Routine dauert Minuten, verhindert aber, dass wichtige Signale übersehen werden und Interaktionen unnötig frustrieren.
Legibility hängt von mehr als Farbe ab. Wähle Schriftgrade, Strichstärken und Zeilenhöhen, die deine Kontraste stützen. Reduziere visuelles Rauschen durch großzügige Flächen und klare Hierarchien. Eine starke Palette braucht Raum, um zu wirken. Halte Testmodule bereit: Karte, Formularfeld, Meldung. Wenn es dort funktioniert, funktioniert es fast überall zuverlässig.
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